MEP Lukas Mandl führte Delegation nach Prishtina

Die Republik Kosovo feierte ihr zehnjähriges Bestehen. Das war Grund genug für den Präsidenten der Freundschaftsgesellschaft, MEP Lukas Mandl, eine österreichische Delegation zusammenzustellen, die zu Gesprächen in die Hauptstadt des noch jungen Staates im Südosten Europas reiste.

Die Delegation bestand aus Altvizekanzler Dr. Erhard Busek, der Vorsitzenden der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Österreich-Kosovo im Nationalrat  Carmen Jeitler-Cincelli, dem Generalsekretär der Österreichisch-Kosovarischen Gesellschaft Arber Marku sowie dem Vorsitzenden der Paneuropa-Jugend Österreich, Philipp Jauernik.

Das Programm der Gruppe war intensiv: Direkt nach der Ankunft in Prishtina stand eine gemeinsame Begegnung mit Europaministerin Dhurata Hoxha am Programm. Mit dabei waren auch der österreichische Botschafter in Pristhina, Gernot Pfandler, sowie sein kosovarischer Amtskollege in Österreich, Dr. Sami Ukelli. Dr. Busek war schon etwas früher angereist und hatte ein Gespräch mit Pristhinas Bürgermeister Shpend Ahmeti geführt.

Gespräch mit Albin Kurti

Es folgten Termine mit Regierungschef Ramush Haradinaj, Parlamentspräsident Kadri Veseli, Oppositionsführer Albin Kurti, Vizeregierungschef Enver Hoshaj, dem Abgeordneten Anton Quni sowie leitenden Beamten auf diversen Verwaltungsebenen.

Dinner Debate (v.l.n.r.): Carmen Jeitler-Cincelli, Erhard Busek, Dr. Remzie Shahini-Hoxhaj (Linguistin, Universität Prishtina), Lukas Mandl

Die Abende waren gefüllt mit Dinner Debates, ein zufälliges Zusammentreffen mit dem internationalen Präsidenten der Paneuropa-Union, Alain Terrenoire, rundete das kontaktreiche Programm ab.

Gespräch im Hotel (v.l.n.r.): Rainhard Kloucek (Generalsekretär Paneuropa Österreich), Lukas Mandl (MEP, Präsident der Freundschaftsgesellschaft), Alain Terrenoire (MEP a.D., Präsident der internationalen Paneuropa-Union), Philipp Jauernik (Vorsitzender Paneuropa-Jugend Österreich)

Die Botschaft der Gespräche war klar: Europa und Kosovo gehören zusammen, sie brauchen einander. Kosovo ist ein Beispiel dafür, dass friedliche und wertschätzende Koexistenz der Volksgruppen und Religionen möglich und vor allem notwendig ist. Lukas Mandl betonte in allen Gesprächen immer wieder die Notwendigkeit von Reformen in vielen Bereichen – Grenzziehungen, Außenbeziehungen, innere Verwaltung (Bodenreform), Gesundheit, Energie. Gleichzeitig boten die Österreicher ihre Hilfe und Unterstützung an. “Nur fordern ist zu wenig”, wie es Erhard Busek formulierte, “man muss es auch tun.”

Krönender Abschluss des Besuches war die offizielle Staatsgala zum 10. Jubiläum, bei der Mandl und Jeitler-Cincelli Ehrengäste waren.

 

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